Trüffel lassen sich auf unterschiedliche Weise entdecken, unkompliziert im Alltag oder als besondere Delikatesse in ihrer Saison. Bei Viani begleiten uns Trüffel bereits seit 1973. Wir kennen die Arten und ihre Saisons, arbeiten mit langjährigen italienischen Partnern in Norditalien und probieren alle Produkte selbst. Unser Anspruch: Trüffel zugänglich machen, ohne ihnen ihre Besonderheit zu nehmen.
Wer Trüffel bisher nur aus dem Restaurant oder noch gar nicht kennt, kann sich ganz einfach an die Verwendung in der Küche herantasten. Wir fangen mit Brot an, ein wirklich gutes, noch leicht warmes muss es sein, darüber ein paar Tropfen Trüffelöl und etwas Fleur de Sel. Wer es noch einfacher möchte, ergänzt eine Antipasti-Platte zum Aperitivo mit knusprigen Chips mit weißem Trüffel.
Für eine würzige Vorspeise eignen sich auch toskanische Crostini, dünn bestrichene Weißbrotscheiben mit Crostinocreme mit Sommertrüffel. Auch eine Trüffelsalsa mit Champignons, Oliven und Sardellen eignet sich hervorragend dafür. Darauf passen noch frische Tomatenwürfel - köstlich.
Im Hauptgang machen Trüffel sowohl im Vordergrund als auch als Nebendarsteller eine gute Figur. Ein Risotto mit Trüffelbutter braucht kaum mehr als guten Reis, Brühe und Parmigiano Reggiano. Oder Linguine mit Sommertrüffeln mit spezzatino, dem italienischen Gulasch. Dazu passt ein Glas Barbera d’Asti aus dem Piemont.
Wer beim Hauptgang lieber auf Trüffel verzichten möchte, hebt sich den besonderen Moment für den Käsegang auf. Der Hartkäse aus Kuhmilch, nach Art des Parmesans, ist mit Sommertrüffeln aromatisiert und ein Gedicht.
Vier Trüffelarten verschönern das Jahr, jede Art auf ihre eigene Weise und mit eigenen Zubereitungstricks. Von Mai bis November ist es der Sommertrüffel, von Oktober bis Dezember der edle weiße Trüffel, auch Alba-Trüffel genannt und der Herbsttrüffel, und von November bis März der frische Wintertrüffel
Die wichtigsten italienischen Fundgebiete liegen unter anderem im Piemont und in Umbrien. Je nach Art unterscheiden sich Trüffel deutlich in Aroma, Intensität, Saison und Verwendung. Weiße Trüffel entwickeln ein besonders intensives, komplexes Aroma, während schwarze Wintertrüffel kräftige, erdige und würzige Noten mitbringen. Sommer- und Herbsttrüffel sind in der Regel feiner und zurückhaltender im Aroma.
Auch in der Küche werden die verschiedenen Arten unterschiedlich eingesetzt. Weiße Trüffel werden nicht erhitzt, sondern kurz vor dem Servieren fein über das fertige Gericht gehobelt. Schwarze Trüffel können dagegen erwärmt werden und entfalten ihr Aroma auch in warmen Gerichten. Sommer- und Herbsttrüffel lassen sich sowohl roh als auch vorsichtig erwärmt verwenden. Am besten verarbeitet man frische Trüffel möglichst bald. Bei weißen Trüffeln sollte vor der Verwendung außerdem die schützende Sandschicht vorsichtig mit einem weichen Pinsel entfernt werden. Sommer- und schwarze Wintertrüffel kann man dagegen waschen.
Du willst noch mehr über die ganze Welt der Trüffel erfahren? Dann entdecke unseren Trüffel-Guide.
Manchmal braucht es nur ein gutes Rezept, um aus Neugierde Lust auf mehr zu machen. In unserer Rezeptsammlung findest du Inspiration für die Verwendung von frischen Trüffeln sowie von Trüffelprodukten. Probiere doch mal Pizza mit Salsiccia al tartufo oder Taglierini mit frischem Sommertrüffel.
Hinter jedem frischen Trüffel steckt eine Schatzsuche. Im Piemont haben wir Mario von Cascina Stella und seine Trüffelhündin Sally bei der Suche nach weißen Trüffeln begleitet. Sally folgt den Duftspuren, Mario liest ihre Zeichen. Bis plötzlich eine kleine Knolle zwischen den Wurzeln zum Vorschein kommt. 55 Gramm weiße Trüffel haben wir damals an diesem Vormittag gefunden. Später wurden sie in einer piemontesischen Küche über Carpaccio, Ravioli und gekochte Salami gehobelt.
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