Ein Vinosofo denkt ökologisch

Chiusa Grande, Abruzzen

Produzentenportrait

„Wenn man etwas haben möchte, was es bisher nicht gab, muss man etwas machen, was man vorher nie getan hat“

Franco d‘Eusanio, Agrarwissenschaftler und Visionär in den Abruzzen, baute 1996 ein modernes Weingut in die Hügellandschaft zwischen Küste und Hochgebirge bei Pescara. Schon sein Vater hatte ihm erzählt, dass die Abruzzen gesegnet sind mit autochthonen Rebsorten. Sohn Franco machte sich auf die Suche nach alten Rebstöcken und fand sie in teils verlassenen, teils vernachlässigten Weingärten. Er schnitt Triebe ab oder pachtete die Parzellen, um sie fortan biologisch zu bewirtschaften.

 

Inzwischen sind es über 60 ha, auf denen er Montepulciano d‘Abruzzo, Trebbiano d‘Abruzzo, Pecorino und Malvasia anbaut, ergänzt durch internationale Sorten wie Chardonnay, Pinot Grigio, Merlot und Cabernet Sauvignon. 

 

Steckbrief

Region

Abruzzen

Ort

Nocciano

Rebsorten

u. a. Montepulciano d‘Abruzzo und Trebbiano d‘Abruzzo

Traditionell werden die Reben in der Region wie Dachlauben angebaut, er führte bei sich den modernen Drahtzug ein. Die biologische Bewirtschaftung erleichtert ihm das besondere Mikroklima in seinen Weinbergen und die konstanten Winde, die die Rebstöcke schnell trocknen. Im Keller experimentiert der ungewöhnliche Winzer in Zusammenarbeit mit Weinbauinstituten des Landes mit unterschiedlichen Ausbauarten.

 

Weine, die ohne Sulfite hergestellt sind oder Weine, die in großen Steinbecken reifen sind Projekte, die parallel zur normalen Produktion laufen. In der greift Franco auf Techniken wie die Mostoxidation zurück, die den Most vor dem Gärprozess beeinflusst. Die Weine sind stabiler und weisen auch eine höhere Aromenintensität auf. Geschmacklich zeichnen sich die Weine von Chiusa Grande durch eine komplexe, intensive Aromatik aus. Man muss sich hineinschmecken. Wer die Landschaft der Abruzzen kennt, dem wird es leichter fallen.


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